Benedikt Stafflinger
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DividendeOhneEnde · 5. Mai 2019

Nike

Fitness fürs Depot

Block 574.699 · 3 Min. Lesezeit

Steckbrief
Ticker
NKE
ISIN
US6541061031
WKN
866993
Land
USA
Branche
Konsum zyklisch
Sektor
Textil - Kleidung
Börsenwert
140,5 Mrd. $
Dividendenrendite
1,40 %
Ausschüttung
quartalsweise
Erste Dividende
1984
Status
Dividendenadel
BDOE-Score25 Punkte
Dividendenrendite
1,4 %
Dividendenwachstum
11,8 %
Ausschüttungsquote
34,7 %
Kurszuwachs
265,9 %
Gewinnwachstum
6,7 %
Umsatzwachstum
6,3 %
Verschuldungsgrad
30,6 %

Der DOE-Score war meine damalige Bewertung aus diesen Kennzahlen, von A (sehr gut) bis E. Stand der Kennzahlen: 11. Oktober 2022, kurz vor dem Ende des Blogs.

Inhalt

Vom Laufschuh-Verkäufer zum Trendsetter

Der Gesundheitstrend wächst stetig an. Immer mehr Menschen achten auf eine gesündere Ernährung, weniger Stress im Alltag und treiben mehr Sport in der Freizeit. Es ist kein Geheimnis, dass faule Menschen schneller und heftiger erkranken, als sportlich aktivere Menschen. Es muss kein Extremsport sein, es genügt schon, wenn man abends anstelle des Fernsehens noch mal eine Runde um den Block geht oder wenn es möglich ist, anstatt mit dem Auto, mit dem Rad in die Arbeit zu fahren. Wie wäre es mit der Treppe anstelle des stickigen Fahrstuhls? Also: Möglichkeiten gibt es viele - hier ist kein Platz für Ausreden!

Von genau diesem anhaltendem Trend profitiert der Weltmarktführer für Sportbekleidung Nike. Und die Chancen stehen sehr gut, dass dieser Trend auch in den nächsten Jahren nicht abbricht.

Die Entstehung und das Geschäftsmodell der Nike Inc.

Die Geschichte von Nike beginnt im Juni 1964, als Philip Knight die Firma Blue Ribbon Sports gründet. Nach eigenen Aussagen war er ein "mäßig guter Mittelstreckenläufer" und wusste, dass er nicht das Zeug zum Profiathleten hatte. Doch mit Sport wollte er dennoch sein Geld verdienen. Also verkaufte er japanische Laufschuhe der Firma Onitsuka Tiger, die sich später in Asics umbenannten. Die Nachfrage war riesig, sodass er bald zusätzliches Personal einstellen musste. Sein ehemaliger Laufcoach Bill Bowerman, der selbst an Schuhen tüftelte, um die Effizienz zu steigern, bot ihm eine Partnerschaft an und Knight willigte ein.

Erst 1971 traten sie unter dem Namen Nike (Name der griechischen Göttin des Sieges) auf und stellten erstmals eigene Laufschuhe her. Ihre Schuhe waren deutlich leichter, saßen angenehmer und hatten ein besseres Sohlenprofil als die üblichen Sportschuhe der Konkurrenz. Doch die Geschäfte liefen eher schleppend, da niemand einen unbekannten Schuh von Nike wollte. Zu dieser Zeit waren die weltbekannten Treter von adidas der Renner.

Nike begann nach und nach Sportler zu sponsern. Dadurch machten sie sich erst in der Leichtathletik und später im Basketball einen Namen. Als Nike 1984 Michael Jordan unter Vertrag nahm und zusammen mit ihm eine eigene Kollektion herausbrachte, begann der richtige Aufstieg in die Profiliga. Bis heute wird geschätzt, dass die Zusammenarbeit mit Jordan rund 2,6 Mrd. US-Dollar Umsatz gebracht hat.

Längst produziert Nike nicht nur Laufschuhe, sondern stellt Sportlern die komplette Bekleidung zur Verfügung. Abgesehen vom Sport werden die Produkte aber auch im Alltag sehr gerne getragen. Modefans stehen stundenlang in der Schlange, um sich als Erstes die neuen Sneaker zu kaufen. Für Nike ist das natürlich eine Goldgrube, die noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Was ist in Zukunft geplant bei Nike?

Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren weltweit mehr und mehr Menschen Sport treiben werden. Das sichert die steigenden Umsätze des Weltmarktführers. Nike ist in jüngster Vergangenheit auch sehr digital geworden. So werden eigene Sportapps fürs Handy bereitgestellt, mit denen man unter anderem sein Lauftraining analysieren kann. Natürlich werden hier auch regelmäßig Werbungen für neue Produkte angezeigt. Außerdem gibt es eine Kooperation mit Apple, aus der die Apple Watch Nike+ entstanden ist. Auf diesem Weg bindet man seine Fitness-begeisterten Kunden noch enger an sich.

Lohnt sich die Aktie für Dividendeninvestoren?

Ja, ganz klar. Nike zahlt seit 1984 eine Dividende an seine Aktionäre aus. Seit 2003 wird diese auch jährlich um rund 14% gesteigert. Wenn man das bedenkt, wirkt die Dividendenrendite von aktuell 1,1% gar nicht mal so mickrig. Das Unternehmen schüttet momentan 32% des Gewinnes aus, es bleibt also noch sehr viel Geld im Konzern, um selber weiterzuwachsen und um in neue Produkte zu investieren. Mit 16 Jahren aufeinanderfolgender Dividendensteigerungen gehört Nike zum Dividendenadel.

Fazit:
Nike ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen, das stets ein Ohr am Kunden hat. Neue Modetrends können dank einer riesigen Fangemeinde schnell etabliert werden. Die Geschäfte laufen deutlich profitabler, als bei manch anderen Sportartikelherstellern und die Dividende weist eine sehr attraktive Steigerung auf. Die Aktie ist somit nicht nur für Sportbegeisterte ein klasse Investment.

Epilog · 1. November 2026

Was daraus wurde

Seit diesem Artikel sind 7 Jahre und 5 Monate vergangen. Hätte man am Tag der Veröffentlichung 1.000 € investiert, stünde man heute hier:

Nike, inkl. Dividenden509 €
Dieselben 1.000 € in Bitcoin11.167 €

Bitcoin lag vorne.

1.000 €, investiert am Tag dieses Artikels
5. Mai 2019heute
  • Nike, inkl. Dividenden:
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